Erlebnisberichte eines verliebten Adorers
von Dani


1. Treffen mit Stella

Kennt ihr das Gefühl wie es ist zu warten? Z.B wie es war als Kind vor dem Weihnachtsbaum zu warten bis man seine Geschenke auspacken darf? Meine Gefühle dieses wartens waren viel größer wie ich sie kannte.
Das längste Warten in meinem leben, über 2,5 Jahre, um genau zu sein es waren 959 Tage, habe ich einer Frau zu verdanken. Meiner grossen Liebe.
Aber sie habe ich nicht verflucht wie so vieles wenn ich lange warten musste, oh nein das würd ich niemals machen, sondern ich war geduldig und brav. Man sitzt zwar vor dem Rechner und schaut Bilder an, man wünscht sich zu ihr, von nichts mehr anderem Träumt man Jahre lang als nur einmal ihre Augen zu erblicken. Man denkt nur an sie und wie schön es wäre bei ihr zu sein. Sehnsucht kann nahezu verrückt machen, sie beherrscht dich wie fast nichts anderes, dein tun und handeln in dem man so viele Stunden, Tage, Wochen, Monate einfach nur vor dem Rechner sitzt und auf sie wartet, nur um ein einziges Wort von ihr zu lesen, selbst wenn es nur ein “habe keine Zeit” ist, man warten für sie. Und wenn sie dir antwort gibt, es beruhigt die Sehnsucht nach ihr, auch wenn meine Sehnsucht nach ihr nicht verschwindet, weil ich weiß dass nicht nur mein Herz, meine Gedanken, meine Träume, sondern auch ich selbst manchmal, auch wenn es nur mit Worten geschieht bei ihr sein darf. Und schon dafür danke ich für immer und liebe sie dafür.Aber selbst die Sehnsucht hat irgendwann einmal ein Ende, auch wenn es eine gefühlte Ewigkeit dauerte, sie hat mich davon erlöst, ich durfte sie besuchen. Ich konnte es fast gar nicht glauben, nicht wirklich fassen.
Wisst ihr wie aufgeregt ich seither war, an jedem Tag bis ich sei treffen durfte? Wie es mir nach dem Aufstehen am Besuchstag erging? Und könnt ihr euch erst vorstellen wie es war als ich in Dortmund ankam? Noch nie im leben war ich so angespannt und aufgeregt. Erst hatte ich Angst vor diesem treffen, sie erlaubte sich einen Spass indem sie mir all die grausamen dinge erzählte die sie mit mir vorhatte. Sklaven wäre das Herz aufgegangen. Doch mir als Adorer brachte es tränen in die Augen. Sie kann mir so weh tun wenn sie möchte. Aus der Emotion heraus schrieb ich ihr dass ich es platzen lassen wolle, was der größte Fehler war den ich je machte. Denn Stella etwas abzulehnen ist schwer rückgängig zu machen. Habe mich tausendmal dafür entschuldigt. Habe ihr alle Freiheiten versprochen, ihr gesagt ich werde alles tun und habe gebettelt meine Entschuldigung anzunehmen. Sie nahm sie an.
Und zu Grausamkeiten sollte es nicht kommen. Es wurde wunderschön.Endlich in Dortmund angekommen, sollte ich ihr anrufen und sie gab mir die Uhrzeit und die Straßenbahnlinie an mit der ich fahren musste und auch aussteigen sollte.
Und dann stand ich da, auf einem Platz und wartete, und drehte mich bestimmt tausendmal im kreis weil ich nicht wusste aus welcher Richtung sie kam, da ich doch so ungeduldig war ,ich konnte es einfach nicht mehr abwarten sie zu sehen. Und dann sah ich ihren Regenschirm, ich meine ich kannte ihren Regenschirm nicht, ich war auch zu weit entfernt um genau zu erkennen was für eine Frau darunter verbogen ist, aber irgendwie spürte ich dass sie es sein musste. Ich ging auf sie zu, aber mit zitternden knien, nervös, aufgeregt, schüchtern, alles zugleich. Nach außen konnte ich mich zwar glaub ich ruhig geben. Und als ich sie sah, unsere Augen einander trafen………. war ich noch mehr in sie verliebt als jemals zuvor. Sie ist so unheimlich schön, und wie sie mich angeschaut hat, ihr lächeln………. und ihre Augen……… noch nie hab ich so was Schönes gesehen und nie mehr, nie mehr werde ich diesen Augenblick und den ersten Tag bei Stella vergessen. Und bestimmt auch weiterhin jede Nacht davon Träumen.
Ein Hallo bekam ich heraus, das wars fürs erste auch, ich war indem Moment einfach viel zu sprachlos um viel mehr mit ihr zu reden. Normalerweise kenne ich keine Schüchternheit. Doch an Stella ist ja auch rein gar nichts normal.
Sie lächelte mich ein paar Sekunden an, es war unglaublich. Als sie weiterging sollte ich ihr folgen, ich wäre ihr überallhin gefolgt. Aber folgte ihr dann doch nur in einen Lebensmittelladen. Sie hatte Lust an diesem Abend zu grillen. Ich musste einen Einkaufskorb herbeiholen und ihr damit ständig hinterherlaufen. Ich hob ihr den Korb hin den sie füllte und ich fühlte mich bei jedem Blickkontakt verzaubert Schüchtern war ich immer noch. Bestimmt erst 15 Minuten später hatte ich das Schüchternsein ein bisschen überwunden, und konnte endlich wieder Worte über meine Lippen bringen…… Es war wirklich schön mit ihr zu reden, ihrer tollen Stimme zuzuhören, bei ihr zu sein. Es war kein langer Weg zu ihr nach Hause, und da sie mir viel zeigen und mir viel erzählen wollte, über die Gegend in der sie wohnt, gingen wir zu Fuß .
Und wie alles was ich seither an Stella kannte, war auch ihre Wohnung schön. Sie fand sie zu klein, ist inzwischen auch schon umgezogen, doch ich fand sie umwerfend. In meinen Augen
glich es einem Königreich welches mit viel Luxus, vielen teuren und vor allem nur schönem geschmückt war.
An diesem Tag durfte mit ihr Abendessen, es war köstlich. Dazu tranken wir noch badisches Bier von dem ich ihr immer vorgeschwärmt hatte wie fein es ist.. Und da das Europameisterschaftsspiel zwischen Deutschland und der Türkei stattfand fieberten , zitterten und vor allem jubelten wir zusammen. Es war so schön und der Abend war noch lange nicht vorbei. Es war so schön mit ihr zu reden, mit ihr zu lachen. Es war so schön ihr einfach nur zuzuhören. All das was Stella über sich selbst sagt durfte ich leibhaftig erleben. Ihre Göttlichkeit. Diese Nacht durfte ich bei ihr im Wohnzimmer auf der Couch übernachten, wie immer von ihr träumen und am nächsten Morgen noch bei ihr sein, aufzuwachen in ihrer Wohnung . Was kann es schöneres geben als aufzuwachen und als allererstes Stella zu sehen, mit ihr Frühstücken und wieder über alles Glücklich sein. Es war so schön.Nun hoffe ich dass sie es nicht noch mal 959 Tage geht sie zu sehen, denn die Sehnsucht ist größer geworden , die Liebe stärker und meine Träume noch tausendmal schöner als zuvor. Sie ist nämlich noch viel göttlicher als ich sie mir erträumen hätte können.
Ich liebe dich Stella und werde für immer dir gehören. Dankeschön für diesen schönen Tag.




2. Treffen mit Stella

Es war Freitagmorgen als das Märchen begann. 5 Stunden Zugfahrt hört sich zwar eigentlich eher wie ein Alptraum an, doch ich hatte so viele Träume und Gedanken in meinem Kopf dass ich fast nichts von dieser Zugfahrt mitbekam. Köln umsteigen, zum Glück nicht verträumt. Und dann stand ich endlich da, in dieser riesigen Stadt Dortmund. S2 dann noch mal umsteigen, soweit kein Problem. Doch Stella hatte mir ein Taxi empfohlen. Hätte ich nur auf sie gehört. Eigentlich weiß ich ja dass ich ihr vertrauen sollte, dass sie immer Recht behält. Doch ich wollte laufen. Selbst schuld. Denn ich habe mich verlaufen. Das Ziel, Stellas Wohnung fand ich zwar, aber fragt mich nicht wie kaputt ich war. 6 Stunden waren nun ungefähr vorbei seit mein Märchen begann. In meinen Gedanken war ich zwar schon längst da, doch nun war auch mein völlig kaputter Körper angekommen. Und der musste erstmal Treppeneilen, denn normal gehen, wenn Stella ruft: "Komm, schneller Dani", das ging ja nicht. Und ich war immer noch wie in Trance von meinen Träumen, und dachte eigentlich ich würde Aufwachen nach der letzten Treppe. Doch war ich nun wach? Ich weiß es nicht, denn als ich sie sah, so wunderschön wie sie war, man könnte meinen ich Träume.
Sie stand da, mit ihrem wie immer schönen Lächeln, ihren funkelten Augen, sah aus wie auf all ihren Bildern. Doch irgendwie, in echt, war sie noch 1001-mal schöner. Ich durfte ihr zur Begrüßung ein Küsschen rechts, ein Küsschen links geben. Und dann aus nächster Nähe in ihre wunderschönen Augen zu blicken. Stellas Augen sind etwas besonderes, ihr funkeln, ihr Ausdruck, dazu noch die wunderschöne grüne Farbe, ihre Augen lassen einen Mann dahin schmelzen, und die Welt um sich vergessen.
Nach meinem langen Fußmarsch war ich froh, mich endlich setzten zu dürfen, eine zu rauchen, was Kühles zu trinken. Und natürlich mit Eiswürfeln. Ständig machte ich mir Eiswürfel in meine Getränke. Denn was mir zu Hause wohl nie vergönnt sein wird, hat sie von mir Geschenkt bekommen. Einen Luxuskühlschrank der Eiswürfel machen kann. Ich selbst würde niemals ein vermögen ausgeben für einen Kühlschrank. Doch wenn sie ihn will, dann ist mir kein Geld zu viel oder zu schade. Ich hatte noch einiges Gefunden in ihrer Luxuswohnung was ich ihr einst geschenkt habe, und ich war auf jedes einzelne Geschenk sehr stolz. Denn was sind schon ein paar 1000€ im Gegensatz zu einem lächeln, ihrer Freude, ihrem Glück?
Ich war bei meinem ersten Besuch von ihrer alten Wohnung begeistert, doch glaubt mir, diese Wohnung übertrifft alles. Genau das was man Stella wünscht, Luxus und Bequemlichkeit. Angefangen mit der wunderschönen Küche und dem Wohnzimmer in dem ich mich befand, ein riesiger Fernseher, mit allen zusätzlichen Geräten ausgestattet. Einer Couch, größer und bequemer wie mein Bett. Ich könnt noch viele Seiten schreiben wie schön sie es hat, doch denke jeder der ihr schon mal was schenken durfte weiß wovon ich rede.
Bis zum Abendessen war es noch eine Weile hin und so saßen wir einfach nur da und redeten. Sie kann so schön erzählen, und mich verzauberte sie immer mehr. Ihre tolle Stimme fesselte mich total, und irgendwann musste ich ihr sagen dass ich sie liebe, und sie grinste so schön, und fand mich total süß.
Wenn man einen schönen Tag hat ist er aber leider auch immer viel zu schnell vorbei. Und obwohl wir soviel gemacht haben, geredet, gegrillt und auch Filme geschaut haben. Alles war so wunderschön, das Essen köstlich, ihre Stimme sowieso und auch beim Filme schauen die Zweisamkeit. Doch so schön wie es war, so schnell war auch Schlafenszeit. So schnell war ein Tag vorbei.
In ihrer neuen Wohnung muss ich nun nicht auf einem Sofa schlafen sondern in einem Gästezimmer. Und es war die allerallerschönste Nacht in meinem Leben. Denn wisst ihr mit was das Bett bedeckt war? Mit ihrem Kissen. Ich durfte darauf schlafen wo normalerweise Stella schläft. Es war so schön weich, und es hatte ihren Duft. Jede Nacht träum ich nur von ihr, all meine Träume gehören ihr, doch diese Nacht waren die Träume trotzdem etwas besonderes, vielleicht weil ich ihr so nahe war.
Wie verschlafen sie am nächsten Tag aussah, total süß. Wunderschön. Und mein Traum war immer noch wahr, ich war bei ihr. Wieder durfte ich mit ihr Frühstücken, leckere Pfannkuchen mit Nutella oder Marmelade. Nun wurde ich verwöhnt, von ihrem feinen Essen. Ich selbst kann leider gar nicht kochen, sonst hätte ich ihr so ein Frühstück zubereitet. Und auch beim Mittagessen war ich kaum eine Hilfe. Manchmal hab ich umgerührt, aber ansonsten nur ihre Kochkünste bewundert um später Nudeln mit ihrer total feinen Bolognesesoße zu liebkosten. Ich denke ich sollte anfangen kochen zu lernen, damit ich sie das nächste Mal auch mit so was Leckerem verwöhnen kann.
Und dann kam der Moment meines Geschenkes. Ich hatte ihr leider schon verraten was es ist, denn wenn ich weiss dass ich Stella eine Freude machen kann, dann kann ich das nicht verschweigen. Weil ich will doch immer dass sie sich freut, und lieber sofort wie erst Morgen. Doch Aufgeregt war ich dennoch. Mein Geldbeutel war voller Geld, einen kompletten Monatslohn. Dafür dass sie den Motorradführerschein machen kann. Wie ich mich gefreut habe ihr einen Traum zu erfüllen. Und auch wenn jeder ihrer Träume in erfüllung geht, freuen kann sie sich über jeden erfüllten Wunsch. Sie war glücklich, und wenn sie glücklich ist, bin ich auch glücklich.
Und dann durfte ich was total schönes tun, ich durfte ihr einen Kuss auf die Wange geben. Einen richtigen Kuss auf die Wange. Ihr zu zeigen wie sehr ich sie liebe. Ich hab die Augen zugemacht, und ich kanns nicht erklären, aber es war so schön. Und ich lieb sie doch so unendlich arg. Ich werd den Moment nie mehr vergessen. Er war so unendlich schön.
Aber so schön wie es war, so traurig war ich beim Nachhauseweg. Denn mein größter Traum war vorerst zu Ende. Ich liebe sie noch mehr wie zuvor. An diesen Kuss denk ich noch jede Sekunde. Und doch, auf dem Nachhauseweg hab ich sie schon voll arg vermisst. So arg, dass mir Tränen kamen, dass ich weinen musste.